by Tino Sieland

Laura Chavez, geboren und aufgewachsen in Mountain View, Kalifornien, ist eine US-amerikanische Blues-, Soul- und Rhythm-&-Blues-Gitarristin, Songwriterin und Plattenproduzentin, deren Spiel sowohl tief verwurzelt als auch warmherzig und persönlich wirkt. Verankert in den klassischen und modernen Blues-Traditionen von Texas und Chicago, zeichnet sich ihr Gitarrenspiel durch eine melodische Note aus, die mühelos zwischen all diesen Genres wechselt.

Chavez hat mit einer Vielzahl von Künstlern zusammengearbeitet, darunter Deborah Coleman, Candye Kane, Dani Wilde, The Mannish Boys, Big Daddy Wilson, Mike Ledbetter, Monster Mike Welch, Vanessa Collier, Casey Hensley, Whitney Shay und Chickenbone Slim & The Biscuits. Diese Kooperationen haben ihren Sound geprägt und ihr einen Ruf für geschmackvolle, ausdrucksstarke Lead-Gitarrenparts und durchdachte Produktionen eingebracht.

Ihre Kollegen haben ihr Können anerkannt, und sie wurde 2019 und 2021 bei den Blues Music Awards in der Kategorie „Instrumentalistin/Gitarre“ nominiert; 2023 gewann sie den Preis in dieser Kategorie. Diese Auszeichnungen spiegeln einen stetigen Aufstieg wider, der durch jahrelanges Engagement und Live-Erfahrung vorangetrieben wurde.

Chavez begann direkt nach dem Abitur, professionell zu musizieren. Ihr erster Durchbruch gelang ihr im „JJ’s Blues“ in San Jose, wo die zögerliche 18-Jährige, die zu einer Jam-Session gekommen war, bald zur Gitarristin der Hausband wurde und anschließend acht Jahre lang an der Seite von Lara Price spielte. Gemeinsam tourten sie durch die USA, nahmen an der „International Blues Challenge“ in Memphis teil und nahmen zwei Studioalben sowie ein Akustik-Duo-Album mit Price auf.

Im Jahr 2008 holte Candye Kane auf Empfehlung von Sue Foley Chavez als Leadgitarristin in ihre Band. Ihre musikalische Partnerschaft und Freundschaft vertiefte sich im Laufe mehrerer Alben – „Blues Caravan: Guitars & Feathers“, „Superhero“ (das Chavez mitproduzierte), „Sister Vagabond“ und die Sammlung „Come Out Swingin’“ –, bis zu Kanes Tod im Jahr 2016. Chavez hat darüber gesprochen, wie Kane sie ins Rampenlicht brachte und ihr Selbstvertrauen stärkte – eine Verbindung, die einen bleibenden Eindruck hinterlassen hat.

Die späten 2010er Jahre waren besonders ereignisreich: Chavez schloss sich der Begleitband von Nikki Hill an, tourte mit Vanessa Collier und dem Ruf Records Blues Caravan, gewann gemeinsam mit Monster Mike Welch und Mike Ledbetter einen Blues Music Award für das Album „Right Place, Right Time“ und war auf Casey Hensleys Debüt-Live-Album zu hören. Das Magazin „Guitar Player“ zählte sie zudem zu den „50 sensationellen Gitarristinnen“. Sie tourte weiterhin ausgiebig durch Europa und Nordamerika und wirkte an Colliers Album „Honey Up“ mit.

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Chavez begann direkt nach dem Abitur, professionell zu musizieren. Ihr erster Durchbruch gelang ihr im „JJ’s Blues“ in San Jose, wo die zögerliche 18-Jährige, die zu einer Jam-Session gekommen war, bald zur Gitarristin der Hausband wurde und anschließend acht Jahre lang an der Seite von Lara Price spielte. Gemeinsam tourten sie durch die USA, nahmen an der „International Blues Challenge“ in Memphis teil und nahmen zwei Studioalben sowie ein Akustik-Duo-Album mit Price auf.

Im Jahr 2008 holte Candye Kane auf Empfehlung von Sue Foley Chavez als Leadgitarristin in ihre Band. Ihre musikalische Partnerschaft und Freundschaft vertiefte sich im Laufe mehrerer Alben – „Blues Caravan: Guitars & Feathers“, „Superhero“ (das Chavez mitproduzierte), „Sister Vagabond“ und die Sammlung „Come Out Swingin’“ –, bis zu Kanes Tod im Jahr 2016. Chavez hat darüber gesprochen, wie Kane sie ins Rampenlicht brachte und ihr Selbstvertrauen stärkte – eine Verbindung, die einen bleibenden Eindruck hinterlassen hat.

Die späten 2010er Jahre waren besonders ereignisreich: Chavez schloss sich der Begleitband von Nikki Hill an, tourte mit Vanessa Collier und dem Ruf Records Blues Caravan, gewann gemeinsam mit Monster Mike Welch und Mike Ledbetter einen Blues Music Award für das Album „Right Place, Right Time“ und war auf Casey Hensleys Debüt-Live-Album zu hören. Das Magazin „Guitar Player“ zählte sie zudem zu den „50 sensationellen Gitarristinnen“. Sie tourte weiterhin ausgiebig durch Europa und Nordamerika und wirkte an Colliers Album „Honey Up“ mit.

Nach ihrem Umzug nach San Diego im Jahr 2019 arbeitete Chavez mit Big Daddy Wilson („Deep in My Soul“) zusammen und wirkte an Whitney Shays Album „Stand Up“ mit, zu dem sie Songs und Gitarrenparts beisteuerte. Als die Pandemie die Tourneen zum Erliegen brachte, passte sie sich der Situation an, trat gemeinsam mit Chickenbone Slim & The Biscuits als Straßenmusikerin in Little Italy auf und produzierte sowie spielte auf Casey Hensleys Album „Good as Gone“ mit.
Am 20. März 2026 veröffentlichte Chavez ihr instrumentales Solo-Debüt „My Voice“ bei Ruf Records – ein Album, das verspricht, ihre unverwechselbare, melodische Gitarrenstimme in den Mittelpunkt zu rücken.